Sucralose im E-Liquid

Sucralose im E-Liquid
3. Juli 2020 2 min zum lesen

Sucralose im E-Liquid

Sucralose – ist der Zusatzstoff im E-Liquid potenziell gesundheitsschädlich?

Gegenwärtig wird sowohl in Fachkreisen als auch unter E-Liquid-Nutzern darüber diskutiert, ob die Verwendung von Sucralose in E-Liquids unbedenklich ist. Im folgenden Text erfahren Sie, was Sucralose ist und welchen Einfluss sie beim Dampfen auf die Gesundheit hat. 

Sucralose ist ein sehr ergiebiges Süßungsmittel, dass 600-fach über der Süßkraft von herkömmlichem Zucker liegt. Zudem lässt sie sich gut lösen und mischen, wodurch sie leicht verarbeitet werden kann. Aus diesem Grund findet dieses künstlich hergestellte Produkt in immer mehr Lebensmitteln Verwendung. Besonders bei der Produktion von Light-Produkten, Süßigkeiten und Fertiggerichten wird es genutzt, da es günstig ist und keine Kalorien hat. Als Zutat beispielsweise zum Backen kann es im Einzelhandel erworben werden. Diabetiker und Menschen auf Diät können auf Sucralose zurückgreifen, da diese auf die gleiche Weise verstoffwechselt wird wie andere Kohlenhydrate. Als Lebensmittelzusatzstoff wurde Sucralose bereits 2004 in der EU zugelassen und gilt in reiner, nicht erhitzter Form als vollkommen unbedenklich. Bestätigt wurde dies von führenden, wissenschaftlichen Instituten und Zulassungsbehörden. Die Tagesdosis von 15 mg pro Kilogramm Körpergewicht sollten Sie jedoch nicht überschreiten.

Beim Dampfen wird Sucralose meist in E-Liquids mit süßen und fruchtigen Aromen eingesetzt. Die enthaltenen natürlichen oder künstlichen Aromen werden mit dem Süßungsmittel abgerundet. Allerdings enthalten längst nicht alle süßen E-Liquids Sucralose. Manche Hersteller verzichten sogar komplett auf deren Einsatz. Alternativ wird beispielsweise Ethylmaltol als Süßungsmittel zum Dampfen eingesetzt. 

Mögliche Negativauswirkungen von Sucralose beim Dampfen 

Es wurde die Vermutung geäußert, dass Abfallprodukte, die bei der Erhitzung von Sucralose entstehen, schädliche Nebenwirkungen haben könnten. Ein wissenschaftlicher Beweis dafür ist bislang allerdings nicht erbracht worden. Sichtbar werden diese Abfallprodukte beispielsweise nach dem Dampfen als Verschmutzung in der Watte Ihres Coils. Deshalb führt das Süßungsmittel beim Dampfen bekanntermaßen auch zu einem schnelleren Verschleiß des Coils. Beim Verdampfen eines sucralosehaltigen E-Liquids können chlorierte organische Verbindungen entstehen, deren Auswirkungen auf den menschlichen Körper noch nicht abschließend geklärt sind. Gegenwärtig werden die vorhandenen Daten erneut unabhängig voneinander durch die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit und das Bundesinstitut für Risikobewertung neu ausgewertet und bewertet. Ein Ende der Debatte ist deshalb zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, da es noch an Daten mangelt. Bekannt ist, dass eine Überdosierung des Süßungsmittels zu Magen-Darm-Problemen führen kann. Wenn Sie unsicher sind oder kein Risiko eingehen möchten, haben Sie die Möglichkeit, auf andere E-Liquids auszuweichen, die das Süßungsmittel nicht enthalten.

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