Selber mischen

Selber mischen von E-Liquids bietet eine Menge Vorteile

E-Liquids bestehen aus mehreren Komponenten, wie z.B. Basen, Aromen und Nikotin, die in einem bestimmten Verhältnis miteinander vermengt werden. Als Base wird meist pflanzliches Glyzerin (VG) zusammen mit Propylenglykol (PG) verwendet. Diese sind einerseits in vorgemischten PG/VG Verhältnissen erhältlich, wie z.B. 50/50, 40/60, 30/70 oder 20/80, oder man übernimmt das Abmischen der beiden Basen selber. Den Geschmack erhält das E-Liquid, durch die Verwendung von Lebensmittel-Aromen, die entweder einem natürlichen Ursprung entspringen oder künstlicher Natur sind. Durch die Verwendung von Aromen in der Lebensmittelherstellung steht eine breite Palette an unterschiedlichen Geschmacksrichtungen zur Verfügung, womit man durch die Kombination von zahlreichen Aromen in der Lage ist ausgefeilte Kreationen zu schaffen. Die dritte und letzte Komponente ist das Nikotin, welches man vom herkömmlichen Zigaretten-Konsum her kennt. Auch hier kann die Menge im Gegensatz zu fertigen Nikotin-Liquids nach eigenen Wünschen bestimmt werden. Neben den drei Grundkomponenten sind natürlich auch diverse Hilfsmittel, wie Messbecher, Aufziehspritzen, Pipetten und leere Liquid-Flaschen zum selber Mischen erforderlich. Bei Bedarf finden Sie das passende Misch-Zubehör in der entsprechenden Kategorie.

Was sind nun die eigentlichen Vorteile vom selber Mischen?

Unzählige Geschmacksrichtungen

Einige Aromen-Hersteller haben sich seit Anbeginn des E-Zigaretten-Hypes mit der Schaffung einzigartiger Geschmacksrichtungen in Form von Lebensmittel-Aromen beschäftigt und stetig kommen neue Kreationen hinzu. Von heimischem Obst und Beeren bis hin zu exotischen Früchten, über Rezepte die man aus diversen Küchen kennt, sowie Süssigkeiten die in aller Munde sind und Getränke, wie Cocktails, Softdrinks oder Heissgetränke, die weltweit heiss begehrt sind, ist inzwischen beinahe jeder Geschmack als Aroma erhältlich und zum Anmischen von eigenen E-Liquids verfügbar. In den meisten Fällen sind Informationen zur Dosierung und Reifezeit angegeben, wodurch das Selber mischen auch bei Unerfahrenen glücken wird.

Basen-Verhältnis kann selber bestimmt werden

Ein weiterer Vorteil ist das selber Bestimmen des Basen-Verhältnisses. Jeder Dampfer hat unterschiedliche Anforderungen bezüglich des PG/VG-Verhältnisses der Base. Einige mögen es lieber mit etwas mehr Propylenglykol und andere setzen eher auf einen hohen Glyzerin-Anteil. Zudem kann pflanzliches Glyzerin durch das vegane Vegtol ersetzt werden, was bei allfälliger Unverträglichkeit durchaus einen Vorteil bieten kann. Das Verhältnis der Basen wirkt sich auf die Beschaffenheit des Dampfs aus und kann auch den Geschmack der verwendeten Aromen verfälschen.

Nikotin-Gehalt kann selber dosiert werden

Durch das selber Dosieren des Nikotingehalts kann der Dampfer besser auf seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse eingehen, die benötigte Nikotin-Menge präzise selber bestimmen. Der übliche Nikotin-Gehalt der fertigen Nikotin-Liquids liegt bei 3 mg/ml, 6 mg/ml, 9 mg/ml und 18 mg/ml, wenn es etwas dazwischen oder darüber, wird es schwierig oder gar unmöglich dies durch Vermengen von zweierlei 10 ml Nikotin-Liquid Flaschen herzubekommen.

Zweifellos günstiger und preiswerter als Fertig-Liquids

Im Vergleich zu vorgefertigten E-Liquids liegen die Beschaffungskosten deutlich tiefer, da die einzelnen Komponenten auffällig günstig erhältlich sind. Da man nur wenige Milliliter eines Aromas beim Zubereiten eines Liquids braucht, hält sich der Preis auch bei der Beschaffung einer Geschmacksrichtung in Grenzen. Aber auch beim Nikotin kann man eine Menge sparen, wenn man es sich in Form von Nikotin-Shots beschafft. Selbst die Kosten für Misch-Utensilien sind ein Bruchteil dessen, was man für Fertig-Liquids ausgeben würde, da diese nach Verwendung mit warmen Wasser gewaschen werden können und bei sachgemässem Gebrauch lange halten.

Keine Abhängigkeit vom Liquid-Hersteller

Falls sich der Hersteller eines begehrten E-Liquids dazu entschliesst, das Produkt aus seinem Sortiment zu nehmen oder der vertraute Händler das Lieblings-Liquid es zur Zeit nicht vorrätig hat, kann das verständlicherweise sehr ärgerlich sein. Anderseits kann es durchaus Vorkommen das der Liquid-Produzent plötzlich die Rezeptur des Liquids abändert und in Folge dessen der Geschmack einem nicht mehr zusagt. Beim Selber Mischen werden solche Gegebenheiten der Vergangenheit angehören, da man die einzelnen Komponenten prinzipiell unentwegt erwerben kann.

Weniger Plastikmüll und Vorratslagerung

Da fertige Nikotin-Liquids nur in 10 ml Flaschen erhältlich sind, entsteht unbestritten eine immense Menge Plastikmüll, den man sich beim Selber Mischen sparen kann. Auch das Anlegen eines kleine Vorrats des geschätzten Lieblingsliquids kann sich zu einer herausfordernden Problematik entwickeln. Ein passionierter Selbstmischer stellt sich einfach einen bestimmte Menge Liquid seiner geliebten Geschmacksrichtungen her und wird somit niemals auf dem Trockenen sitzen müssen. Ein zusätzlicher Vorteil ist, das die einzelnen Liquid-Komponenten in ihrer ursprünglichen Reinform eine längere Haltbarkeit aufweisen, als wenn diese miteinander vermischt werden und ein Reifungsprozess in Gang gesetzt wird.

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