Rauchstopp mit dem Dampfhirsch

Rauchstopp mit dem Dampfhirsch
15. November 2019 5 min zum lesen

Rauchstopp mit dem Dampfhirsch

In der kleinen übersichtlichen Schweiz, welche in Sachen Dampfen immer etwas hinterhergeschlichen ist, fallen spezielle Individuen in der Szene noch auf. Ein ganz besonderes Mitglied der Schweizer Dampfer Community ist der Betreiber der Online Seite Dampfhirsch. Als ehemaliger Raucher zu einem leidenschaftlichen Dampfer geworden, welcher sich zum Ziel gemacht hat, Ein- und Umsteigern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Ein Herzinfarkt als Initialzündung für Dampfer-Ein- und Umsteiger-Seminare?!

Ja, auch sowas gibt es in der Dampferszene. Der Dampfhirsch blickt auf eine rund 34-jährige Raucher-Karriere zurück. Zum Schluss und vor seinem Umstieg räumte er täglich rund 3 Pakete Pyros weg. Wie er selbst sagt, musste er sich nach seiner Herzinfarkt-Ohrfeige ein paar Gedanken darüber machen, ob er unseren Planeten noch etwas länger bewohnen will.

„Ich kam schon vor weit über 10 Jahren mit den ersten E-Zigaretten in Berührung und fand aber auch nach mehreren Versuchen den Umstieg erst nach dem Austritt aus dem Krankenhaus dieses Frühlings 2019“, so Dampfhirsch.

Er gehört heute zur leidenschaftlichen und engagierten Gattung unter den Vapern und setzt sich zum Ziel möglichst viele „Kampfraucher“, wie er seine alte Gilde liebevoll zu nennen pflegt, auf die Vaper-Seite zu ziehen. Dies tut er, indem er Seminare und Workshops zum Thema anbietet. Das Angebot von Dampfhirsch richtet sich sowohl an Einsteiger wie auch an erfahrene Dampfer, welche erste Gehversuche mit dem Selbstwickeln machen möchten.

Auf unsere Frage, woher er seine Motivation holt, meint Dampfhirsch gleich selbst: 

„Ich durchstöberte damals (auch heute noch) sämtliche sozialen Medien nach Tutorials zum Thema Dampfgeräte und Wickeltechniken. Ich sog die Vlogs der Youtuber wie „Steamshots, Dampfdidas, TonyVapes, Nebelfee, Dampfwolke7 und wie sie denn alle heissen förmlich auf. Eines vermisste ich jedoch ganz massiv. Die Totale! Sie alle erzählen von Produkten, dann wieder vom Wickeln und von vielen beliebten Dampfer-Elixieren. Der eine oder andere Vloger ist/war natürlich auch bemüht sich, um Einsteiger zu kümmern, doch dem interessierten Suchenden bleibt nichts weiter übrig, als sich durch tausende Videos, Blogs und Tutorials oder Shopbetreiber-Sites zu kämpfen, welche, nebenbei bemerkt, meistens wirklich sehr gut sind. 

Ich bin beruflich als Sales Coach unterwegs und Themen wie Bildung, Vermittlung von Informationen und natürlich Coaching begleiten mich seit Jahren. 

So kam mir die Idee, auf klassische Weise ein Seminar zusammenzustellen. Dieses beinhaltet die Dampferei von A-Z. Wir behandeln alle Themen, welche vor allem auch Einsteiger beschäftigen. Die Seminare handeln vom Aufbau und der Funktionalität einer E-Zigarette, von den verschiedenen Dampftechniken, vom Selbstwickeln, Warenkunde, vom Mischen der eigenen Liquids, von der Gesundheit, bis hin zu einem der wichtigsten Punkte, der Auswahl des richtigen Geräts. Die Seminare dauern nicht nur eine halbe Stunde, sondern einen halben Tag, inkl. gemütlichem zusammenhocken und Plaudern in komplett ungezwungenem Rahmen am Murtensee.

Ich denke, dass es wohl für den Einsteiger wie auch den Profi keine bessere Wahl gibt, als sich zu Probezwecken bei einem Offliner beraten zu lassen, dennoch scheint mir die Zeit, welche dort oft für eine Beratung investiert wird zu knapp bemessen, um einen Umsteiger „wirklich“ und „nachhaltig“ zum Dampfen zu bewegen. Ich sehe aber meine Seminare und Workshops nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zu einem guten Offline-Vaper-Shop.

Seminare und Workshop um erfolgreich Nicht-Raucher zu werden

Dampfhirsch-Seminare gehen über die Basisberatung hinaus und meine „Schüler“ werden auch im Anschluss von mir gecoacht. Persönlich würde ich heute immer noch rauchen, wenn ich ausschliesslich auf den ersten Shop-Berater gehört hätte. Die Einsteigergeräte, welche oft empfohlen werden, sind und waren nichts für mich. Der Grund warum ich definitiv und unumstösslich zum leidenschaftlichen Vaper wurde, ist das „Drumherum“ und viel Dampf. So habe ich nach meinen unzähligen und misslungenen Versuchen in den letzten 10 Jahren, nach dem Spitalaustritt als erstes eine Crown4 als Fertigverdampfer mit Mesh-Coils und einen Kylin ll Selbstwickler gekauft. Beides Geräte, welche wohl keinem „Anfänger“ angeboten werden. Allerdings Dampfe ich ja seit über 10 Jahren. Bis vor dem Frühling dieses Jahres aber halt nur als Gelegenheits- oder Versuchsdampfer.

Ich habe in der Folge sogleich begonnen selbst zu wickeln, um mich in meinem Wohnzimmer durch den Crown- und Kylin-Nebel zu kämpfen. Die Bastelei, das Wickeln, Ausprobieren und damit Herumspielen, schlicht das Hobby, liessen mich an der Dampfe kleben bleiben. Ich war nie der Umsteiger mit einem der unzähligen Pod-Systemen, welche ich erst heute gelegentlich verwende. Darin liegt also aus meiner Sicht die Gefahr, wenn man sich ausschliesslich bei einem Offliner beraten lässt. Parallel warten oft andere Kunden und die Zeit fehlt, sich wirklich intensiv um ein mögliches Dampfverhalten des Umsteigers zu kümmern. Darum dauern meine Seminare und Workshops auch nicht nur 20 Minuten, sondern rund 4 Stunden und mehr. 

Ich gebe mich selbst - und das soll keineswegs als Kritik aufgefasst werden - bei Offliner, welche mich nicht kennen, als Einsteiger zu erkennen. Der Ablauf ist meist derselbe und spielt sich in etwa wie folgt ab: „Wieviel hast Du geraucht? - Aha - drei Pakete - hier - ich empfehle Dir dieses System und mind. 12mg Nikotin“... Natürlich werden nun alle Offliner an dieser Stelle sagen, dass sie das gaaaanz anders machen ;-) Nochmal, es war keine Kritik. Ich denke einfach, dass wenn man den Kunden so beraten würde, wie man das müsste, gäbe es keine Offliner mehr, weil diese vielleicht wegen mangelndem Umsatz pleite wären. 

Die Zeit zum Beraten ist neben dem Verkauf nur bedingt und nicht immer vorhanden. Dennoch schicke ich alle meine Schüler zwingend zum Offliner, um Geräte in die Hand zu nehmen und zu testen. Ich liebe all die Offliner. Sie beleben die Szene, markieren Dampf-Präsenz und sind unverzichtbar. Arbeiten wir doch am besten alle zusammen!

Das Schöne an der Dampferszene ist die grosse Zahl an Idealisten, zu welchen wohl auch der Dampfhirsch gehört. Die Szene ist vielseitig, bestehend aus Menschen aller möglichen Interessengruppen, sozialer Schichten und Herkunft. Da plaudert auch der mit Tattoos übersäte Fleischberg mit Ohrlöchern so gross wie Klobrillen, mit dem in feinen Zwirn gewickelten Bankdirektor-Pinkel über den Einstieg zur Dampferei. Und irgendwie gehen alle friedlich mit einender um. Viele Vaper bestätigen, dass sie diesen tollen Gemeinschaftsgedanken in kaum einem anderen Umfeld wahrnehmen.

Sollte es euch ähnlich gehen wie dem Dampfhirsch und benötigt Unterstützung für den Umstieg?

Wende dich entweder an den Offliner deines Vertrauens oder nutze das hervorragende Dienstleistungs-Paket vom Dampfhirsch und besuche seine Seite! Wir wünschen dem Dampfhirsch viel Erfolg mit seinem grandiosen Coaching Projekt, auf das er vielen Noch-Rauchen zu helfen vermag!

Hier geht es zur offiziellen Seite des Dampfhirsch

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