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E-Liquid selber mischen - Red Vape
E-Liquid selber mischen mit Nikotinrechner
Du möchtest dein E-Liquid selber mischen und Geschmack, Nikotinstärke und Zusammensetzung selbst bestimmen? Dann bist du hier genau richtig. Beim DIY-Mischen stellst du dein Liquid aus den einzelnen Bestandteilen selbst zusammen und kannst es dadurch an deine persönlichen Vorlieben und deine E-Zigarette anpassen.
Zu den wichtigsten Bestandteilen eines selbst gemischten E-Liquids gehören eine passende PG/VG-Basis, E-Liquid-Aromen und – falls gewünscht – Nikotin. Je nachdem, welches Ergebnis du erreichen möchtest, lassen sich die einzelnen Komponenten unterschiedlich kombinieren. Besonders wichtig ist dabei eine sorgfältige Dosierung: Während du dich beim Aroma an die Dosierungsempfehlung des Herstellers halten solltest, muss bei Nikotin die gewünschte Endkonzentration berücksichtigt werden.
Wie funktioniert das Selbermischen von E-Liquid?
Grundsätzlich ist das Prinzip einfach: Du entscheidest zunächst, wie viel fertiges E-Liquid du herstellen möchtest. Anschliessend wählst du eine geeignete Basis und das gewünschte Aroma. Die vom Hersteller empfohlene Aromamenge wird abgemessen und mit der Basis vermischt.
Möchtest du ein nikotinfreies E-Liquid herstellen, ist dieser Teil bereits erledigt. Soll dein DIY-Liquid hingegen Nikotin enthalten, kommen zusätzlich Nikotin-Shots zum Einsatz. Hier solltest du nicht einfach nach Gefühl dosieren, sondern vorher berechnen, welche Menge für deine gewünschte Nikotinstärke notwendig ist.
Wie viele Nikotin-Shots brauche ich für mein E-Liquid?
Genau diese Frage kann beim ersten Selbermischen schnell kompliziert werden. Wie viele Nikotin-Shots benötigt werden, hängt unter anderem von der gewünschten Liquidmenge, der Nikotinstärke der verwendeten Shots und der gewünschten Nikotinstärke des fertigen E-Liquids ab.
Damit du die benötigte Menge nicht selbst umständlich ausrechnen musst, kannst du diesen Nikotinrechner verwenden. Gib die entsprechenden Werte ein und berechne, wie viel Nikotin beziehungsweise wie viele Nikotin-Shots du für deine Mischung benötigst.
Das ist besonders praktisch bei grösseren DIY-Mischungen oder Shortfills, bei denen unterschiedliche Flaschengrössen und gewünschte Nikotinstärken berücksichtigt werden müssen.
Welche Rolle spielen PG und VG beim DIY-Liquid?
Auch das Verhältnis zwischen Propylenglykol (PG) und pflanzlichem Glycerin (VG) spielt beim Selbermischen eine wichtige Rolle. PG ist dünnflüssiger und ein guter Geschmacksträger, während VG dickflüssiger ist und stärker zur Dampfentwicklung beiträgt.
Welche Mischung am besten geeignet ist, hängt deshalb auch von deiner E-Zigarette und dem verwendeten Coil ab. Ein ausgewogenes Verhältnis wie 50/50 PG/VG ist mit vielen Pod-Systemen und MTL-Geräten kompatibel. VG-lastigere Liquids werden häufig mit leistungsstärkeren Geräten und Coils verwendet, die für dickflüssigere Liquids ausgelegt sind.
Das richtige Aroma für selbst gemischtes E-Liquid
Beim DIY-Mischen hast du eine grosse Auswahl an Geschmacksrichtungen. Von Früchten und Getränken über frische Kreationen bis hin zu Dessert-, Tabak- oder Gourmet-Aromen kannst du dein Liquid nach deinen persönlichen Vorlieben zusammenstellen.
Wichtig ist jedoch, dass du ausschliesslich Aromen verwendest, die ausdrücklich für die Herstellung von E-Liquids vorgesehen sind. Halte dich ausserdem an die Dosierungsempfehlung des jeweiligen Herstellers. Mehr Aroma bedeutet nicht automatisch mehr Geschmack – eine zu hohe Konzentration kann das Ergebnis sogar verschlechtern.
Nikotinstärke vor dem Mischen berechnen
Wenn du Nikotin verwenden möchtest, solltest du deine Mischung bereits vor dem Befüllen der Flasche planen. Überlege dir zuerst, welche Gesamtmenge du herstellen möchtest und welche Nikotinstärke das fertige Liquid haben soll. Danach lässt sich bestimmen, wie viel Nikotin-Shot und wie viel nikotinfreie Basis benötigt werden.
Der Nikotinrechner unterstützt dich bei dieser Berechnung und erleichtert insbesondere Einsteigern die Vorbereitung ihrer DIY-Mischung. So kannst du die einzelnen Komponenten bereits vor dem Mischen passend abmessen.
E-Liquid nach dem Mischen gut vermengen
Sobald alle Bestandteile in der Flasche sind, solltest du das E-Liquid gründlich vermischen. Verschliesse die Flasche und schüttle sie kräftig, damit sich Basis, Aroma und gegebenenfalls Nikotin möglichst gleichmässig verteilen.
Je nach verwendetem Aroma kann anschliessend eine gewisse Reifezeit sinnvoll sein. Einige fruchtige Aromen entwickeln ihren Geschmack relativ schnell, während komplexere Rezepturen mehr Zeit benötigen können. Orientiere dich hierbei an den Angaben des Aroma-Herstellers.
Sicherheit beim E-Liquid selber mischen
Besonders beim Umgang mit nikotinhaltigen Flüssigkeiten ist sorgfältiges Arbeiten wichtig. Vermeide Haut- und Augenkontakt, arbeite auf einer sauberen Oberfläche und bewahre sämtliche Zutaten sowie fertige Liquids ausserhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren auf.
Beschrifte deine selbst gemischten Liquids am besten direkt mit Geschmack, PG/VG-Verhältnis, Nikotinstärke und Mischdatum. Gerade wenn du mehrere Rezepte ausprobierst, behältst du dadurch leichter den Überblick und kannst eine gelungene Mischung später reproduzieren.
DIY-Liquid: Ausprobieren und das eigene Rezept finden
Das Spannende am E-Liquid selber mischen ist die Möglichkeit, verschiedene Kombinationen auszuprobieren. Mit etwas Erfahrung findest du heraus, welches PG/VG-Verhältnis, welche Aromadosierung und welche Geschmacksrichtungen am besten zu dir und deiner E-Zigarette passen.
In dieser Blog-Serie von RedVape beschäftigen wir uns ausführlicher mit dem DIY-Mischen und den verschiedenen Bestandteilen eines E-Liquids. Solltest du nach dem Lesen noch Fragen haben, kannst du dich gerne direkt an uns wenden.
Auch der Austausch mit anderen Dampfern kann interessant sein. Welche Aromen funktionieren besonders gut zusammen? Welche Mischung ist zu deinem persönlichen All-Day-Liquid geworden? Und ist vielleicht sogar einmal durch Zufall eine besonders interessante Kombination entstanden?
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