Passende E-Zigaretten für den Rauchstopp

Passende E-Zigaretten für den Rauchstopp

Der längste Weg beginnt mit dem kleinsten Schritt – und der Rauchstopp kann ein langer Weg sein. Hier zeigen wir euch, wie der erste, kleine Schritt aussehen kann.

Erstmal können wir hier nicht grundsätzlich sagen: „Dieses Gerät passt zu jedem Einsteiger, nimm das!“ – so einfach ist es leider nicht.

Der Anfang des ganzen ist mit vielen Fragen verbunden, um erstmal herauszufinden, welches Bedürfnis der Einzelne hat und wie man dieses stillen kann.

Was wir aber machen können, ist hier diese Fragen etwas auszuformulieren, um euch bei der Auswahl eures Umstiegs-Gerätes etwas unter die Arme zu greifen.

Für den Umstieg ist auch immer ein Besuch in einem Dampfershop empfehlenswert, um eine möglichst persönliche Beratung zu ermöglichen.

Die Grundsätze der Geräteauswahl zum Rauchstopp

Hauptsächlich sollte man hier zunächst den Unterschied zwischen DL- und MTL-Zugverhalten kurz erklären und im Zuge dessen auch, warum MTL für die allermeisten Umsteiger am ehesten geeignet ist.

DL – „Direct-Lung“ – hierbei handelt es sich um ein Zugverhalten, bei welchem zumeist viel Dampf mit einem leichten Zug direkt mit der Kraft der Lunge eingezogen wird – ähnlich, wie bei Wasserpfeifen (Shisha/Hookah).

MTL – „Mouth-to-Lung“ – hierbei handelt es sich um einen strengeren Zug, bei welchem weniger Dampf nicht direkt mit der Lunge eingezogen wird, sondern der Sog durch den Unterdruck des Mundes entsteht und erst dann in die Lunge nachgezogen wird – ähnlich, wie bei einer Zigarette.

Hier kann man vielleicht bereits herauslesen, warum das MTL für die meisten Umsteiger eher geeignet ist. Man ist noch an das Zugverhalten einer Zigarette gewöhnt und wäre durchaus mit der enormen Dampfmenge eines DL-Gerätes überfordert.

Hier spielt auch nicht nur die reine Überforderung eine Rolle, sondern auch die Reizung im Hals. Man muss bedenken, dass durch das rauchen die Schleimhäute und der Rachen permanent gereizt, oder gar entzündet ist. Hieran ist man aber im allgemein bereits gewöhnt und hat es beim Rauchen vielleicht nicht mehr wahrgenommen – der gereizte Hals ist dann aber meistens vom Dampf nicht sehr begeistert, weshalb grosse Dampfmengen mehr als unangenehm sein können.

Dementsprechend ist zu Beginn erstmal hauptsächlich nach einem MTL-Gerät suchen, mit einem möglichst Zigaretten-ähnlichen Zuggefühl.

Grösse, Form, Farbe – was zuerst ins Auge springt

Die schönsten Geräte müssen nicht die besten sein – Dieser Satz ist gewiss auf diverse Lebensbereiche anzuwenden *zwinkerzwinker*. Die Auswahl des passenden Gerätes ist hier sehr situationsbedingt und sollte nicht allein vom Design abhängig gemacht werden.

Für Umsteiger geeignete Geräte sind häufig klein uns simpel gehalten, die Farbauswahl ist hier meistens ebenso simpel, aber eingängig. Extravagantere Geräte sind dann meist für fortgeschrittenere Dampfer mit spezielleren Wünschen vorgesehen.

Die beliebtesten Umsteiger-Geräte und warum diese so beliebt sind

Hauptsächlich wird am Anfang zu sogenannten Pod-Geräten gegriffen, da diese in der Bedienung am einfachsten zu handhaben sind.

Die Caliburn-Reihe

Hier zu sehen: der Caliburn G - der Evergreen unter den Einsteigergeräten.

Bei den Caliburn-Geräten von Uwell handelt es sich um die vermutlich beliebtesten Ein-/Umsteigergeräte. Die Benutzung ist eingängig, das Design ist dezent, das Zugverhalten angenehm und das Gerät passt locker in die Hosentasche.

Voom Pod Gerät

Hierbei handelt es sich um etwas kleinere Geräte, als die Caliburns, mit einem strengeren Zug, also weitaus ähnlicher, wie eine Zigarette, aber vielen Nutzern durchaus zu fest. Dieses hat aber den grossen Vorteil, dass es eine Schutz- und Ladebox für dieses Gerät gibt, nutzbar, wie eine Powerbank. Zudem ist in dieser Box noch Platz für einen Reserve-Pod. Diese Ladebox ist im Voom Pro Kit bereits enthalten und ansonsten separat erhältlich.

Hier zu sehen: das Voom Pro Pod Kit mit der dazugehörigen Ladebox

Kartuschen-Systeme

Hier zu sehen: die zum Voom gehörigen, vorbefüllten Kartuschen

Von Kartuschen-Systemen gibt es einiges an Auswahl. Diese haben den Vorteil, dass man vorgefüllte Pods erhält, welche man dann einfach gegen die geleerten austauschen muss und direkt weiter dampfen kann. Hier ist es nicht nötig, gesondert Liquid dazuzukaufen, oder sich womöglich noch die Hände damit zu „besudeln“. Auch für den Voom gibt es zum Beispiel vorbefüllte Kartuschen, zu sehen links im Bild.

Die Nachteile an solcherlei Geräte sind einerseits die eingeschränkte Auswahl an Liquids, der Kostenfaktor, sowie der ökologische Faktor, da man diese Pods/Kartuschen eben nicht nachfüllen kann.

Einweg-Geräte

Hierbei handelt es sich um die wohl „faulste“ Variante – einfach aufreissen und losdampfen. Es sind einfache Geräte, mit fest verbautem, nicht aufladbarem Akku, sowie Tank. Wenn hier also der Akku oder der Tank leer ist, kommt es in den Elektroschrott. Die Geschmacksauswahl ist hier aber meistens umfangreich, sodass im allgemein jeder etwas findet.

Hier steht selbstverständlich die einfachste Bedienung im Vordergrund, aber nachteilig ist, dass diese unterm Strich die teuerste und umwelttechnisch bedenklichste Methode darstellen.

Hier zu sehen: der beliebte Einweg-Stick Elf Bar 800

Fazit zur Geräteauswahl zum Rauchstopp

Wichtig ist, nicht einfach irgendetwas zu kaufen. Es passiert immer wieder, dass Neukunden Selbstwickler kaufen und am Ende nicht damit zurechtkommen. Zudem kann es auch immer ein guter Ratschlag sein, sich mal in einem Dampfergeschäft persönlich beraten zu lassen, um das passende Gerät zu finden. Auch sollte man sich nicht direkt für den Start ein teures Gerät auswählen – Erfahrungsgemäss nutzt man das erste Gerät nicht sehr lange, da sich das bevorzugte Dampfverhalten besonders am Anfang schnell verändern kann. Vor allem muss gut nicht immer gleichzeitig teuer heissen.

Einen erfolgreichen Rauchstopp wünscht euch das Red-Vape Team – bei Fragen stehen wir immer gerne zur Verfügung!

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