Akkuträger

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20. März 2016 8 min zum lesen

Akkuträger

Wissenwertes zum Thema Akkuträger 

Kultobjekt E-Zigarette – das Dampfen erobert die Wohnzimmer 

Üblicherweise spricht man von der E-Zigarette, wenn es ums Dampfen geht, nicht von der E-Pfeife oder der E-Shisha. Obwohl es zwischen dem klassischen Shisha-Rauchen und dem Dampfen eigentlich sehr viel mehr Ähnlichkeiten gibt als zwischen dem Zigarette-Rauchen und dem Dampfen.Die E-Zigarette mit ihren vielen unterschiedlichen Ausführungen ist längst ein Kultobjekt. Bei der Hardware zum Dampfen gibt es mechanische und regelbare Akkuträger. Die regelbaren Modelle ermöglichen unter anderem Temperatur geregeltes Dampfen. Für das Verdampfen des sogenannten Liquids in der E-Zigarette wird generell ein Akkuträger benötigt. Dabei spielt es eine Rolle, ob er mechanisch oder regelbar ist. Er liefert den erforderlichen Strom für den Verdampfer und für andere Aufgaben. Es gibt Akkuträger in zahllosen mechanischen und regelbaren Varianten. Inzwischen werden sehr viele Akkuträger in Serie hergestellt, mechanische und regelbare. Anfangs gab es Akkuträger nur als Modifikationen anderer Geräte. So wurden beispielsweise alte Taschenlampen umgebaut, sodass sie zum Dampfen eingesetzt werden konnten. An Temperatur geregeltes Dampfen war nicht zu denken. Aus dieser Zeit stammt der Begriff Mods, das Kurzwort für Modifikationen. Heute wird Mods oft gleichbedeutend mit Akkuträger verwendet. Die Modellvielfalt bei den mechanischen und regelbaren Mods ist groß. 

Mechanische und regelbare Mods zum Dampfen im Vergleich 

Mechanische Akkuträger-Mods verfügen lediglich über einen Ein- und Ausschalter, bei den grösseren Modellen  Popo-Taster genannt. Alles Weitere ist nicht regelbar. Regelbare Mods bieten dagegen weit mehr elektronische Möglichkeiten als die nicht regelbaren Mods. Mechanische Mods – wurden ursprünglich als Einsteiger-Mods eingesetzt– verfügen trotz ihrer elektronischen Schlichtheit häufig über ein edles Design und sind oft aus sehr hochwertigen Materialien gefertigt. Meistens sind die mechanischen Mods kürzer und auch insgesamt kleiner als die regelbaren. Es gibt überzeugte Anhänger der mechanischen Mods. Unter anderem eben deshalb, weil die mechanischen Mods einfach besser aussehen und wegen der der fehlenden Elektronik weniger anfällig sind. Manche mögen schlichtdas klassische Design der mechanischen Mods.
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Heute ist der mechanische Akkuträger nicht mehr unbedingt das Modell, das dem Einsteiger beim Dampfen empfohlen wird. Hier zeigt der Trend eindeutig in Richtung zum regelbaren Akkuträger. Immer geht es um gutes Dampfen, zunehmend auch um Temperatur geregeltes Dampfen.Die eingebaute Elektronik in regelbaren Mods sorgt dafür, dass der Akku permanent die gleiche Leistung bringt. Bei mechanischen Mods fällt die Leistung nach und nach ab, bis der Akku wieder frisch geladen wird. Regelbar ist auch die Stromspannung, die in Volt gemessen wird. Die Volt-Zahl gibt Auskunft darüber, wie viel Strom vom Akku an den Verdampfer geliefert wird. Durch höhere Spannungen entsteht schlicht und einfach mehr Dampf. Den stärksten Strom erreicht man bei größtmöglicher Spannung und geringstem Widerstand und umgekehrt. Beim regelbaren Akkuträger entspricht es dem Stand der Technik, dass Volt und Watt frei verstellt werden können und meist gibt es eine Anzeige, die über die eingestellten Werte informiert und idealerweise auch darüber, wie stark der Akku bereits entladen ist. Einige der regelbaren Mods lassen sich per PC auf die individuellen Vorlieben programmieren. All das hat sein mechanisches Pendant nicht. 

 

Mechanische oder regelbare Mods – eine Glaubensfrage beim Dampfen 

Ob man sich für einen mechanischen oder einen regelbaren Akkuträger entscheidet, ist fast schon eine Art Glaubensfrage beim Dampfen. Es gibt eigentlich kein Argument, das einen unumstößlichen Grund dafür liefert, warum man sich für einen mechanischen oder einen regelbaren Akkuträger zum Dampfen entscheiden sollte. Höchstens gibt es starke Argumente für Temperatur geregeltes Dampfen. Alles andere ist einfach eine Frage des persönlichen Geschmacks und der persönlichen Erwartung an einen Akkuträger und an das Dampfen überhaupt. Die Liebhaber von mechanischen Mods legen vermutlich einfach mehr Wert auf Individualität, die Liebhaber von regelbaren Mods mögen dagegen ein sicheres, gleichmäßiges Dampferlebnis. Wer Temperatur geregeltes Dampfen bevorzugt, hat dafür die rationalsten Gründe.

Viele Dampfer machen Phasen durch und beginnen beispielsweise mit einem mechanischen Akkuträger, entdecken dann Modelle, die Temperatur geregelt sind, sind davon begeistert, kaufen sich vielleicht regelbare Mods mit noch besser ausgefeilter Elektronik, und kommen schließlich doch wieder zurück zu einem mechanischen Mod, den sie selbst wickeln. Grosser Beliebtheit erfreuen sich die mechanischen Akkuträger bei den Cloud Chaiser, da diese im Subohm Bereich dampfen um die grösst möglichen Wolken zu erzeugen. Wobei durch die Entwicklung der Technik heute die meisten regelbaren Mods für den Subohm geeignet sind und eingesetzt werden.

Die Heizdrahtwicklung wird über einen Kontaktschalter mit dem Akku verbunden. Die Heizleistung des mechanischen Mods entsteht in direkter Abhängigkeit von Wicklungswiderstand und der Batteriespannung. Mechanische Mods haben etwas Archaisches, das vielen gefällt. Der Umgang mit mechanischen Mods erfordert Übung und man muss so einiges ausprobieren. Auch da gibt es beim Dampfen wieder Ähnlichkeit mit dem guten alten Shisha- oder Pfeifenrauchen.

 

Temperatur geregelt kommt man zu einem individuellen Geschmackserlebnis 

In der E-Zigarette wird immer ein Liquid erhitzt, sodass es verdampft. Das Liquid kann Nikotin enthalten, muss aber nicht. Es gibt Liquids in unendlich vielen Aromanoten. Der Dampfnebel trägt die Aromastoffe, die im Liquid enthalten sind. Natürlich ist im Liquid auch Wasser enthalten. Wasser verdampft am Siedepunkt bei 100 Grad Celsius. Andere Bestandteile der Liquids verdampfen unter Umständen bei anderen Temperaturen. Wenn die Temperatur zu hoch ist, können die Aromastoffe allerdings verbrennen. Wer einmal diesen kokeligen Geschmack auf der Zunge hatte, der durch Überhitzung entsteht, geht schnell zum Temperatur geregelten Dampfen über. Wenn die im richtigen Bereich Temperatur geregelt wird, bleibt der Geschmack erhalten.

 

Vieles spricht für Temperatur geregeltes Dampfen mit regelbaren Mods 

Überhitzung lässt sich durch Temperatur geregeltes Dampfen vermeiden. Ist die Temperatur geregelt, zerfallen Aromastoffe nicht mehr. Das Genusserlebnis ist nicht beeinträchtigt. Schon das allein spricht für Temperatur geregeltes Dampfen. Die zusätzliche Elektronik in den Mods ist dafür verantwortlich, wie die Temperatur geregelt wird. Wichtig ist das vor allem im Bereich der Wicklung. Ist hier die Temperatur geregelt und einmal erreicht, muss sie nur noch konstant gehalten werden. Dafür sorgt ein elektronischer Regler. Wenn die Temperatur geregelt wird, können Substanzen nicht durch ungewollte Zerfallsprozesse freigesetzt werden. Das Temperatur geregelte Dampfen ist also auch im Hinblick auf die Gesundheit besser. Ist die Temperatur geregelt, braucht es für die Aufrechterhaltung des Dampfstroms nicht mehr so viel Energie. Außerdem kann der Geschmack durch unterschiedliche Temperaturen variiert werden.

Die Vorteile des Temperatur geregelten Dampfens lassen sich also folgendermaßen zusammenfassen: Das Temperatur geregelte Dampfen sorgt für ein gesünderes Dampferlebnis, Temperatur geregeltes Dampfen schont auf Dauer den Akku und erlaubt individuellere Geschmackserlebnisse. Allerdings ist die Technologie des Temperatur geregelten Dampfens ziemlich neu und steckt noch etwas in den Kinderschuhen. Es wird hier bestimmt noch viele Entwicklungen geben.

 

Hybrid Mods kontra selbstgewickelte mechanische oder regelbare Akkuträger 

Bei Hybrid Mods ist der Verdampfer bereits an den Akkuträger angebaut, man spricht in diesem Zusammenhang von fertig gewickelt oder auch von einem Fertig-Verdampfer. Hybrid Mods sind generell sehr komfortabel. Auch sind Hybrid Mods in aller Regel sehr stabil. Aber natürlich ist man mit einem solchen Gerät ziemlich festgelegt. Das Selbstwickeln ist anspruchsvoller, eröffnet aber grundsätzlich mehr Möglichkeiten. Jeder Selbstwickler-Verdampfer kann im Prinzip mit jedem Akkuträger verwendet werden, egal, ob mechanisch oder regelbar. So auch mit einem, der Temperatur geregelt funktioniert. Auch die dafür geeignete Wicklung kann man selbst fertigen. Allerdings ist darauf zu achten, dass man die richtige Drahtsorte für die Temperatur geregelten Mods verwendet. Hierfür gibt es bis jetzt vier unterschiedliche Varianten, und zwar aus Nickel, Titan, Edelstahl oder den eigens fürs Temperatur geregelte Dampfen entwickelte Nickel Eisen (NiFe) Draht von Dicodes - der Dicodes Wire. Nur diese Materialien sind für Temperatur geregeltes Dampfen geeignet.

 

Wer die Wahl zwischen regelbar, Temperatur geregelt oder mechanisch hat, hat die Qual 

Akkuträger – ob Temperatur geregelt, mechanisch oder regelbar – gibt es von vielen namhaften Herstellern in den unterschiedlichsten Varianten, sodass die Wahl nicht immer leicht fällt. Genannt seien hier beispielhaft die Marken Smoke, Taifun, Sigelei, vaporshark, Kangside, dicodes, Joyetech, Kangertech, Provari, Kamry, itaste, Mutation und Aspire.

Bei der Wahl eines neuen regelbaren oder gar Temperatur geregelten Modells ist der Dampfer oder die Dampferin eventuell festgelegt durch die Akkus, die er oder sie bereits sein oder ihr Eigen nennt. Denn natürlich passen nicht alle Akkus in alle Modelle.

Umgekehrt ist es gar nicht so einfach, sich für den richtigen Akku zu entscheiden. Auch hier gibt es gewaltige Unterschiede. Es kommt darauf an, ob der Akku zu einem mechanischen oder zu einem regelbaren Mod passen soll. Temperatur geregelte Mods brauchen entweder geschützte oder ungeschützte Lithium Ionen Akkus. Über- und Unterspannung gehören zu den Faktoren, vor denen ein Akku geschützt werden muss. Interessanterweise brauchen mechanische Mods den stärker geschützten Akku, während die regelbaren Mods mit den ungeschützten Akkus gut zurechtkommen. Wie immer gibt es Ausnahmen von der Regel.

Leider existiert noch keine Tabelle, aus der man einfach ablesen kann, welcher Akkuträger perfekt zu welchem Akku passt. Hier geben Foren gute Auskunft, denn dort sind die erfahrenen Dampfer und Dampferinnen anzutreffen, die sich auch mit dem Dampfen rundum hervorragend auskennen. Die technischen Aspekte des Dampfens haben absolut ihren Reiz. Und wer sich schon immer ein bisschen für Chemie interessiert hat, kommt auf seine Kosten, wenn er das Dampfen zu seinem Hobby macht und sich intensiv damit beschäftigt. 

Natürlich gibt es von Akkus und Mods genauso Klone, wie von allen möglichen anderen hervorragenden Produkten. Generell sollte man bei regelbaren Mods und Akkus auf den Kauf von Nachbauten verzichten. Die Verarbeitung der Originale ist in jedem Fall besser als die der Klone. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um mechanische oder regelbare Mods handelt oder um ein Hybrid Mod, bei dem der Verdampfer schon mit dabei ist. Nicht immer sind die Nachbauten von den Originalen auf den ersten Blick zu unterscheiden. Hinschauen lohnt sich, denn nur bei Originalen gibt es Gewährleistung. Bei Klonen treten oft Gewinde oder Kontaktprobleme auf, auch die Elektronik ist oft mangelhaft verarbeitet.

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